Lüscher Diagnostik

Eine zuverlässige Methode zur Objektivierung der subjektiven Beschwerden

Mit der klinischen Diagnostik erhält man Informationen darüber, was im Körper bzw. im Kausystem abläuft. Doch auf die Frage, warum etwas so abläuft, erhält man damit keine Antwort. Für eine kausale Therapie ist dies aber essentiell.

Die überwiegende Zahl der Patienten leidet nicht unter einer "objektiven", physiologisch messbaren, organischen Krankheit, sondern unter "subjektiv" verursachten, psycho-somatischen Beschwerden. Dazu gehören u.a. auch die meisten Störungen im Kausystem.

Diese Erkenntnisse sind nicht neu und allgemein bekannt, doch fehlte bis jetzt eine Methode, die meist unbewusste Ursache der Beschwerden zu objektivieren. Das hat dazu geführt, dass man zwar eine hoch entwickelte, physiologisch ausgerichtete Medizin praktiziert, dabei aber ausgerechnet das ignoriert, was die häufigste Ursache der so genannt "funktionellen Erkrankungen" ist. Es ist offensichtlich, dass die emotionale Grundhaltung, der Gemütszustand des Patienten die körperliche Disposition beeinflusst. Sie manifestiert sich zuweilen unmittelbar, meist aber erst nach einer Latenzzeit und dann als chronische Beschwerden, die oft keinen eindeutigen organischen Befund erkennen lassen.

Drei Hindernisse erschweren es, die subjektive Genese der psychosomatischen Beschwerden, also die subjektive Ursache von Symptomen und funktionellen Erkrankungen zu diagnostizieren.

  1. Worte und eine verbale Verständigung sind zwar geeignet, Anweisungen zu geben und konkrete Gegenstände zu benennen. Worte sind jedoch grundsätzlich ungeeignet, um emotionale Empfindungen zu bezeichnen.
  2. Eine weitere Schwierigkeit besteht in den Missverständnissen, die beim Gebrauch emotionaler Begriffe auftreten. Begriffe, die nur das Verhalten beschreiben, wie "depressiv", "aggressiv", "eifersüchtig", "nervös" oder professionell klingende Etiketten wie "neurotisch", "Phobie", "introvertiert", "oral", "narzistisch" etc. sagen nichts über die psychische Ursache.
  3. Bisher gab es nur den Weg einer umfassenden, intuitiven Menschenkenntnis, um diese verbalen Hindernisse zu überspringen. Doch selbst die Intuition unterliegt einer weiteren Schwierigkeit. Der Patient nimmt gegenüber dem Arzt eine andere Haltung ein als gegenüber jenen Menschen und Situationen, welche die psychosomatische Belastung auslösen. Darum bleibt auch die Intuition des begabten Arztes stets eine Vermutung, die er gerne objektiv bestätigt haben möchte.

Diese drei Schwierigkeiten fallen bei der Farb-Diagnostik weg. Die Farb-Wahrnehmung ist eine Sinnesempfindung. Was wir als Farben wahrnehmen, sind Schwingungsfrequenzen. Sie werden objektiv wahrgenommen. Darum können sie als universales, objektives Messinstrument der emotionalen Empfindungen und des psycho-vegetativen Zustandes verwendet werden.

Mit den speziellen Testfarben wird der psychisch vegetative Zustand eines Menschen in 23 verschiedenen emotionalen Bereichen objektiv gemessen und zusätzlich aus 5015 Definitionen ausführlich beschrieben. Die Farb-Diagnostik übersteigt damit das Fassungsvermögen des bewussten Denkens. Sie erreicht eine Präzision und Treffsicherheit, die eine gezielte Anamnese und Therapie ermöglicht.

Die Lüscher-Farb-Diagnostik ist eine nonverbale, objektive, klinische Messmethode der "subjektiven Beschwerden". Sie ersetzt eine langwierige psychosoziale Anamnese und Analyse. Sie macht den subjektiven Zustand sofort sichtbar und verstehbar. Sie deckt auf, in welchem Lebensbereich welche Ursache eine psychosomatische Belastung erzeugt und ein konflikthaftes Verhalten auslöst. Die Diagnostik der psychovegetativen Struktur ermöglicht eine gezielte Therapie-Strategie besonders mit der Homöopathie. Aber auch andere Therapieformen wie z.B. die Schüsslersalze und Bachblüten können dem Test zugeordnet werden, falls sich der Therapeut sowohl in der Lüscher-Farb-Diagnostik als auch in der spezifischen Therapieform auskennt. Alles, was klar strukturiert ist, kann kategorial analysiert und dem Test zugeordnet werden.

Da sowohl die Zähne und das Zahnfleisch als auch das gesamte Kausystem wie irgendein anderes Organ zum Menschen gehören, sind selbstverständlich die gleichen Grundsätze auch für die Zahnmedizin gültig. Somit ist die Lüscher-Farb-Diagnostik in der Ganzheitlichen Zahnheilkunde ein wichtiges Messinstrument, um auf die Ursachen von Zahn- und Kaubeschwerden zu kommen. Dadurch kann erst eine kausale Therapieplanung erstellt werden. Deshalb ist die Anwendung der Lüscher-Farb-Diagnostik bei allen chronischen Erkrankungen (Karies, Parodontitis, Kaufunktionsstörungen, Vergiftungen mit toxischen Metallen und Lösungsmitteln, Infektionen) und grösseren Sanierungen (fixe und abnehmbare Prothetik, Implantologie, Kieferorthopädie) empfehlenswert.

Weitere Informationen in: www.luscher-color.com